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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen des MPIM

Werner Nahm erhält Max-Planck-Medaille 2013

Werner Nahm, externes wissenschafliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für Mathematik, wird die Max-Planck-Medaille 2013, die höchste Auszeichnung für theoretische Physik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, verliehen. Werner Nahm hat auf dem Gebiet der Quantenfeldtheorie herausragende Leistungen vollbracht. Grundlegend waren seine Arbeiten zur Klassifikation der Super-Lie-Algebra, die Klassifikation der magnetischen Monopol-Lösungen in Yang-Mills-Theorien, und die in diesem Zusammenhang aufgestellten, nach ihm benannten „Nahm-Gleichungen“. Nahm hat Pionierarbeit bei der Entwicklung der so genannten „heterotischen Stringtheorie“ geleistet. Diese Theorie bildet heute die Basis für die Mehrzahl der gegenwärtig diskutierten phänomenologischen Anwendungen der Superstringtheorie. Die Auszeichnung besteht aus einer Goldmedaille, die im März 2013 während der DPG-Jahrestagung in Dresden überreicht wird.

Das Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn trauert um Friedrich Hirzebruch

Gründungsdirektor des Instituts verstarb 84-jährig

Bonn, 30.5.2012. Das Max-Planck-Institut für Mathematik trauert um Professor Dr. Friedrich Hirzebruch. Wie heute bekannt wurde, verstarb der große Bonner Mathematiker am Pfingstsonntag im Alter von 84 Jahren. Professor Hirzebruch ist der Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Mathematik, das er von 1980 bis 1995 leitete. Sein Werk hatte richtungweisenden Einfluss auf die Entwicklung der modernen Mathematik. Durch sein persönliches Engagement hatte er großen Anteil am Wiederaufbau der Mathematik in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.

Curtis McMullen kommt mit Humboldt-Forschungspreis ans MPIM

Der renommierte Mathematiker Curtis McMullen kommt mit einem Humbold-Forschungspreis für ein Semester aus Harvard ans Max-Planck-Institut für Mathematik nach Bonn.

Yuri Manin erhält Bolyai Preis

Prof. Dr. Yuri Manin, emeritierter Direktor des Max-Planck-Instituts für Mathematik, erhielt am 1. Dezember 2010 den internationalen János-Bolyai-Preis für Mathematik der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Der Preis wurde 1902 eingerichtet und wird alle fünf Jahre für die beste mathematische Monographie der letzten 15 Jahre verliehen. Er besteht aus einem Preisgeld von 25'000 US$ und einer Medaille. Unter den früheren Preisträgern finden sich so rennomierte Wissenschaftler wie Henri Poincaré und David Hilbert. Prof. Manin wurde der Preis für „bahnbrechende Ergebnisse und Methoden“ in seinem Buch Frobenius manifolds, quantum cohomology, and moduli spaces verliehen. Darin werden mehrere Gebiete der Mathematik wie Algebra, Geometrie und Topology zusammenführt, um grundlegende Fragen der theoretischen Physik zu beantworten.

Gerd Faltings erhält den Heinz Gumin Preis

Der von der Carl Friedrich von Siemens Stiftung 2010 erstmals vergebene Preis ist Prof. Faltings, wie es in der Verleihungsurkunde heißt, „für seine bahnbrechenden Methoden und Ergebnisse zur arithmetischen Geometrie“ zuerkannt worden, „die die Gebiete der Zahlentheorie und Geometrie nachhaltig geprägt haben. Sein wissenschaftliches Werk hat der mathematischen Forschung in Deutschland großes internationales Ansehen verschafft.“

Bundesverdienstkreuz für Prof. Faltings und Prof. Manin

Professor Gerd Faltings wurde am 18. Juni 2009 mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet, Professor Yuri Manin erhielt bereits am 6. Oktober 2008 das Große Verdienstkreuz mit Stern.

Staudt-Preis 2008 für Professor Gerd Faltings

Für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Theoretischen Mathematik wird Professor Gerd Faltings mit dem Karl Georg Christian von Staudt-Preis 2008 ausgezeichnet.

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